In den Medien

Hier finden Sie Medienberichte über unsere Studien sowie Interviews, die ich im Rahmen der Wissenschaftskommunikation gegeben habe.

Wichtiger Hinweis für Medienschaffende:

Grundsätzlich stehe ich gerne für Interviews und Hintergrundgespräche zu meinen Forschungsthemen zur Verfügung. Da gerade Menschen die Drogen konsumieren und psychisch erkrankt sind häufig von Stigmatisierungen betroffen sind, möchte ich um eine faire Berichterstattung bitten, welche auf Skandalisierungen und negative Zuschreibungen dieser Personengruppe verzichtet, da diese Form der Berichterstattung zu einer Stigmatisierung dieser Menschen beiträgt. In diesem Zusammenhang verweise ich auf den „Leitfaden zur stigmafreien Mediendarstellung von Menschen mit Suchtkrankheiten“ für Medienschaffende des Aktionsbündnis Seelische Gesundheit: Leitfaden FairMedia

2026

Deimel sagt: seitdem Crack zu einer vorherrschenden Droge geworden ist – also rauchbar gemachtes Kokain – habe sich die Drogenszene deutlich verändert. Der Rausch hält nur kurz, der nächste Kauf folgt schnell. Und es gibt noch keine Ersatzstoffe zur Behandlung. Auch Deimel sieht das Züricher Vorgehen als beispielhaft. Dort gilt das Motto: „Draußen gilt Null Toleranz, drinnen ist ein sicherer Hafen.“

WDR ↗

Eine Sucht kann nicht nur das Leben vieler Betroffener zerstören – sie zieht oft auch ihr Umfeld in den Abgrund. Eltern, Partner, Kinder, Freunde: Sie alle können in eine Abwärtsspirale aus Angst, Schuld und Überforderung geraten. Auf einen Suchterkrankten kommen in Deutschland im Schnitt mindestens fünf Angehörige – das sind viele Millionen Menschen. Angehörige können selbst psychisch oder sogar an einer Sucht erkranken. Wie kann den Angehörigen rechtzeitig geholfen werden?

ARD Mediathek ↗

In Städten wie Düsseldorf, Essen oder Duisburg gibt es seit Jahren Streit um die offene Drogenszene und den Umgang mit suchtkranken Menschen. Grenzt man sie aus oder integriert man sie? Bietet man Konsumräume an oder reagiert man mit Repression?

Prof. Dr. Daniel Deimel, Gesundheitswissenschaftler und Suchtforscher aus Köln, der an der Technischen Hochschule Nürnberg lehrt, spricht im Interview mit der NRZ darüber, welche Vorbilder es für NRW gibt und wie die Drogenpolitik weiterentwickelt werden muss.

NRZ ↗

Die offenen Drogenszenen in den Innenstädten von NRW haben sich verändert. Das liegt vor allem am stark gestiegenen Konsum von Crack. Oft reichen die bestehenden Hilfsangebote dafür nicht mehr aus – wie zum Beispiel in Köln. Dort soll im Pantaleonsviertel deshalb ein Suchthilfezentrum entstehen.

Der Kölner Stadtrat will am Donnerstag erste Entscheidungen zum Standort treffen. Bereits am Samstag protestierten rund 1.000 Menschen gegen dieses Vorhaben. So kritisieren sie, dass das Projekt über die Köpfe der Bewohnerinnen und Bewohner hinweg geplant wurde. Außerdem sei das Konzept zur Umsetzung nicht ausgereift.

Die Frage, mit welchem Konzept man das Drogenproblem lösen kann, beschäftigt auch den Suchtforscher Daniel Deimel aus Köln. Er ist Professor für Gesundheitsförderung und Prävention an der Technischen Hochschule Nürnberg. Er ist außerdem Gastwissenschaftler am LVR-Klinikum Essen.

WDR online ↗

Der Suchtforscher Prof. Dr. Daniel Deimel widersprach der Befürchtung, ein Suchthilfezentrum könne zusätzliche Dealer oder Suchtkranke anziehen. SHZ hätten keinen „Pullfaktor“, sagte er. Solche Einrichtungen seien „Teil der Lösung, nicht des Problems“. Die derzeitigen Zustände seien für Anwohnende, Schülerinnen und Schüler sowie Geschäftsleute nicht mehr tragbar. Deimel plädierte für mehr Zentren dieser Art und dafür, Wohnungslosigkeit konsequent mitzudenken. Zugleich warnte er davor, „Menschengruppen gegeneinander aufzuwiegeln“.

Kölner Stadt-Anzeiger ↗

Eine Studie des  Suchtforschers Daniel Deimel zeige, dass etwa 83 Prozent der Konsumierenden am Neumarkt ihren Wohnsitz in Köln und weitere zehn Prozent ihren Lebensmittelpunkt seit durchschnittlich anderthalb Jahren in Köln haben. 27 Prozent der befragten Personen in Köln gaben an, in der vergangenen Woche überwiegend in der eigenen Wohnung geschlafen zu haben, 63 Prozent waren wohnungslos. Für die Studie wurden im Herbst 2024 insgesamt 120 Angehörige der Kölner Drogenszene befragt.

Kölner Stadt-Anzeiger ↗

Der von Rau um Stellungnahme gebetene Suchtforscher Daniel Deimel betonte, dass es dringend wei terer Hilfezentren bedürfe, um die Situation auf Dauer zu bewältigen.

Kölnische Rundschau ↗